Balkonturm

Heute in der Praxis gesehen, was ich neulich bei einem Architekten gehört habe. Wenn man im Altbau das Dachgeschoss ausbaut und dort natürlich Terrassen oder Balkone baut, bietet sich sofern technisch möglich ein Balkonturm an. Wenn es dann Altmieter gibt, die für die neue Fläche nicht mehr Miete zahlen wollen, baut man die Türe erst später ein. Raus kommt ein optisch eigenartiges Gebilde 😜

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Im Wandel der Zeit

In der örtlichen Presse gibt es Medien, die nicht nur ein Sommerloch überbrücken müssen, sondern auch die Winterflaute. Und so wird seit Tagen das Weihnachtsfest und der Nikolo Brauch in Wiener Volksschulen thematisiert. Die Eltern zeigen auf, der Stadtschulrat dementiert, irgendwer untersucht. Aber aufgefallen ist es mir natürlich auch, dass das Fest, dass ich als Weihnachtsfeier kenne, in der Schule meiner Kinder weihnachtliches Friedensfest genannt wird.

Wintereinbruch

Nachdem es letzte Woche in Wien den ersten Schnee gab, war das Wetter heute morgen eher grauslich. Schneewehen bei +2 Grad und gefühlten – 10 Grad. Ich hatte das Vergnügen 1 Stunde lang im Freien einem Schlosser bei seiner Arbeit zu zusehen. Um mich und meinen Schnupfen von der Kälte abzulenken, habe ich das Laub in der Dachrinne fotografiert. Ja, es gibt diese Tage, wo ich meinen Job nicht so sehr liebe!

1. Advent

Der Adventkranz hat heuer wieder eine besondere Bedeutung für uns, weil er geweiht ist. Rebecca bereitet sich auf ihre Erstkommunion vor. Zugegeben ist das eine mühsame Sache, weil wir dazu in 5 Workshops jeweils 3-4 Stunden einen Samstag verbringen, aber die zur Schule gehörige Kirche macht irgendwie Spaß. Wir waren heute morgen in der Messe und da gab es statt der mir bekannten Hostie echte Brotstücke und Weißwein. Zur Einstimmung in den Advent und die ursprünglich friedliche und besinnliche Weihnachtszeit finde ich das alles auch sehr angenehm. Mal sehen, was ich nächstes Jahr davon halte, wenn ich mir alles zum Zweiten Mal mit Raphael anhöre.

Kurios

Da ich einfach nicht dazu komme gezielt, inhaltsvoll und durchdacht zu schreiben, ist der neue Plan spontan meine Gedanken fest zu halten. Die männliche Seit in mir ist nicht nur an Fußball interessiert, sondern auch an Baustellen. Diese hier beschäftigt mich besonders, weil sie in meiner Straße ist. Genau genommen werden 2 Häuser in meiner Straße gleichzeitig abgerissen. Bei dem Bild kam mir der Gedanke: bald braucht man einen eigenen Bauplatz für die Hinweistafeln. Und der 2. Gedanke war: die Männer, die hier arbeiten verstehen den Text nicht!

Aufgeregt

sind die Kinder heute, denn Rebeccas Taufpate holt sie heute ab und geht mit ihnen in den Wiener Prater. H. ist 21 und war grad 6 Monate beim Bundesheer, die spärliche Freizeit hat er natürlich nicht mit seinem Taufkind verbracht. Umso schöner, dass er heute am sonnigsten Tag der Woche mit ihr unterwegs sein wird.

Als ich ihr erzählte, dass H. mit ihr in den Vergnügungspark gehen wird, kam nicht der übliche Jubelschrei. Zögerlich fragte sie: und Raphael? Naja vom Bruder war keine Rede. Sie hat mich gebeten H. zu fragen, ob Raphael mitgehen kann. Denn alleine macht es nicht soviel Spaß und außerdem ist das unfair. Ich finde das wirklich lieb von ihr, H. hat kein Problem damit und Raphael freut sich natürlich riesig. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder trotz der üblichen Streitereien und Eifersüchtelein im Grunde fest zusammen halten!

Kindermund

Wir hatten wieder das Vergnügen bei la-Mamma das Wochenende am Land zu verbringen und wie das so ist, wenn Engel reisen, hatten wir super Wetter. Gut, es hätte wärmer sein können, aber es hätte ja auch regnen können. Und immerhin für einen Sonnenbrand im Gesicht hat es gereicht.

Es war super erholsam, die Kinder haben sich noch besser vertragen, als im Dezember und wir Ladys hatten viele nette Gespräche. Der Samstag war geprägt von einem sehr schönen Ausflug und gerade bei diesem Bild oben haben wir Alle Tränen gelacht. Rebecca begutachtet das Marterl und weil ich ihr beim letzten Mal vorgelesen habe zu wessen Andenken dieses errichtet wurde, fragte sie ganz harmlos:“ Mama, wer ist hier gestorben?“

Noch bevor ich ihr antworten kann, sagt Raphael im Brustton der Überzeugung:“Na, Jesus“ Wir haben so gelacht, ich hatte weltweit alle Orte mit Jesus am Kreuz vor Augen, wo Er überall gestorben wäre! Während wir noch die Orte von Jesu Geburt und Sterben zusammen kratzen, sagt X. der entzückende Sohn von la-Mamma:“Das steht da nur, dass man betteln kann!“

Als er merkt, dass wir schon wieder Tränen lachen, bessert er schnell auf „beten“ aus. Das Wochenende war nicht nur deswegen einfach grandios!