Prosit Neujahr

Das war unser Abendrot am letzten Abend des Jahres – ein schöner Sonnenuntergang – irgendwie ein gutes Gefühl für 2018! Happy new year @

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Happy Family

Irgendwie ist dieser Advent anstrengend. Wieder einmal bin ich seit 2 Wochen verkühlt, das 3. Mal seit September. Im Büro ist wie immer im Dezember die Hölle los und die Wochen zerrinnen, wie Sand zwischen den Fingern. Zuhause gibt es immer wieder Krach, es ist halt schwer zwischen Elternsprechtagen, Weihnachtsfeiern und Erstkommunionsvorbereitung eine harmonische Stimmung zu finden. Umso schöner war es heute Nachmittag am Christkindlmarkt mit den Kindern. Wir waren wieder im Prater, der ist nur klein, aber sie lieben den Zug auf Rädern, der durchs Gelände fährt. Und es gibt Hot Dogs und Süsskram und best of all: kaum Leute, kein Gedränge, die Stimmung war echt toll, die Kinder hatten Spaß und ich war glücklich!

Balkonturm

Heute in der Praxis gesehen, was ich neulich bei einem Architekten gehört habe. Wenn man im Altbau das Dachgeschoss ausbaut und dort natürlich Terrassen oder Balkone baut, bietet sich sofern technisch möglich ein Balkonturm an. Wenn es dann Altmieter gibt, die für die neue Fläche nicht mehr Miete zahlen wollen, baut man die Türe erst später ein. Raus kommt ein optisch eigenartiges Gebilde 😜

Im Wandel der Zeit

In der örtlichen Presse gibt es Medien, die nicht nur ein Sommerloch überbrücken müssen, sondern auch die Winterflaute. Und so wird seit Tagen das Weihnachtsfest und der Nikolo Brauch in Wiener Volksschulen thematisiert. Die Eltern zeigen auf, der Stadtschulrat dementiert, irgendwer untersucht. Aber aufgefallen ist es mir natürlich auch, dass das Fest, dass ich als Weihnachtsfeier kenne, in der Schule meiner Kinder weihnachtliches Friedensfest genannt wird.

Wintereinbruch

Nachdem es letzte Woche in Wien den ersten Schnee gab, war das Wetter heute morgen eher grauslich. Schneewehen bei +2 Grad und gefühlten – 10 Grad. Ich hatte das Vergnügen 1 Stunde lang im Freien einem Schlosser bei seiner Arbeit zu zusehen. Um mich und meinen Schnupfen von der Kälte abzulenken, habe ich das Laub in der Dachrinne fotografiert. Ja, es gibt diese Tage, wo ich meinen Job nicht so sehr liebe!

1. Advent

Der Adventkranz hat heuer wieder eine besondere Bedeutung für uns, weil er geweiht ist. Rebecca bereitet sich auf ihre Erstkommunion vor. Zugegeben ist das eine mühsame Sache, weil wir dazu in 5 Workshops jeweils 3-4 Stunden einen Samstag verbringen, aber die zur Schule gehörige Kirche macht irgendwie Spaß. Wir waren heute morgen in der Messe und da gab es statt der mir bekannten Hostie echte Brotstücke und Weißwein. Zur Einstimmung in den Advent und die ursprünglich friedliche und besinnliche Weihnachtszeit finde ich das alles auch sehr angenehm. Mal sehen, was ich nächstes Jahr davon halte, wenn ich mir alles zum Zweiten Mal mit Raphael anhöre.

Kurios

Da ich einfach nicht dazu komme gezielt, inhaltsvoll und durchdacht zu schreiben, ist der neue Plan spontan meine Gedanken fest zu halten. Die männliche Seit in mir ist nicht nur an Fußball interessiert, sondern auch an Baustellen. Diese hier beschäftigt mich besonders, weil sie in meiner Straße ist. Genau genommen werden 2 Häuser in meiner Straße gleichzeitig abgerissen. Bei dem Bild kam mir der Gedanke: bald braucht man einen eigenen Bauplatz für die Hinweistafeln. Und der 2. Gedanke war: die Männer, die hier arbeiten verstehen den Text nicht!