Tag 27

Jede Zeit hat ihre Satire, so auch Ostern 2020. Soweit ich zurück denken kann, ist es das erste Mal, dass ich von so etwas direkt betroffen bin. Es gibt von 9/11 bis alle anderen Katastrophen nichts, was mein Leben so beeinflusst hat, wie diese Pandemie. Es ist so gruselig, auch am Ende der 4. Woche der Ausgangsbeschränkungen , dass ich es tlw. immer noch nicht wirklich fassen kann.

Ich habe einen Bericht über die CoVid 19 Station im Kaiser-Franz-Josefspital gesehen. Das waren die ersten, die umgerüstet haben, hier wurde auch der erste Wiener Patient behandelt. Die Station ist voll, aber täglich werden 5-6 Leute entlassen und ebensoviele aufgenommen. Ist also alles im Griff. Im AKH gibt es noch viele freie Betten und auch Intensivmedizin hat genug Kapazität. Sollte ja beruhigend sein, aber ich fühle mich trotzdem nicht wirklich wohl. Was ich schon vor Wochen in einem Bericht über China gelesen habe, dürfte stimmen. Bereits genesene Corona Kranke, können wieder krank werden. Zwar ist der Verlauf beim 2. Mal leichter, aber die Herdenimmunität ist damit aus meiner Sicht sinnlos.

Die Kinder haben heuer eine Schnitzeljagd für ihre Ostergeschenke geplant. Somit hat Rebecca vorhin 14 Hinweise für Raphael versteckt und ihr Bruder 9 für sie und ich schätze das wird ein großer Spaß morgen.

Ich wünsche Euch (dank Caro habe ich ja derzeit richtig viele Leser) ein sehr schönes, wenn auch völlig ungewohntes Osterfest! Bleibt gesund und zuhause!

4 Kommentare zu „Tag 27“

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