Tag 34

Es gibt Kokosnüsse aus Chile und auch sonst summt und brummt die Stadt seit Dienstag. Ich merke kaum einen Unterschied zu „früher“, außer vielleicht in den Öffis. Und die Kinder sind zuhause. Die Ausgangsbeschränkungen beziehen sich also mit Ausnahmen von einzelnen Branchen, hauptsächlich auf mein Bewegungsverhalten in meiner Freizeit. Nach der Arbeit und dem Einkauf soll ich Niemand außerhalb meiner Wohngemeinschaft treffen. Ich muss also stundenlang mit ätzenden Kollegen meine Zeit verbringen, darf aber nachher meine Freunde nicht treffen? Schräg, so eine Pandemie.

Oft lese ich von einem Vergleich mit der Nachkriegszeit, Wirtschaft auf dem Stand von 1952 (in Österreich), Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Für mich hinkt der Vergleich, weil damals waren Städte, Fabriken und Infrastruktur zerstört, soweit ich weiß, funktioniert das heute alles noch. Die s.g. Trümmerfrauen haben wohl auch kein Home Office gekannt. Die Nachrichten, empfangen von einem analog Radiodings mit Antenne, wurden abgelöst von 24/7 Breaking News am Handy. Wohl kaum vergleichbar mit Kriegszeiten.

Da sich diese Ausgangsbeschränkungen über die ich hier seit Tag 1 berichte, gefühlt schon krass dem Ende nähern, ich weiß gar nicht genau wielange die hier in Österreich noch gelten, hoffe ich für meine umfassende Berichterstattung 😜, dass ich das offizielle Ende nicht verpasse.

Ein Gedanke zu „Tag 34“

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